Hydrokultur Pflanzen ohne Erde

Wasserstandsanzeiger:
Wasser auffüllen bis der Wasserstandsanzeiger auf Optimal steht (bei manchen 1 oder 1/2 gekennzeichnet)

Bei längerer Abwesenheit oder schnellem Wasserverbrauch höherer Wasserstand.

Den Wasserstand stets ganz absinken lassen , kurze Trockenheit schadet nicht

Langzeitdünger:
Am einfachsten düngt man seine Hydrokulturpflanzen mit einem Langzeitdünger. Dabei handelt es sich um Ionenaustauschdünger, wie z.B. Lewatit-HD 5. Diese, auf kleine Kunstharzkügelchen aufgetragenen, Substanzen tauschen mit der Zeit im Gießwasser vorhandene Ionen, die nicht von den Pflanzen benötigt werden oder sogar schädlich sind, gegen Nährstoffe aus.
Und so einfach geht's: Alle 6 Monate gibt man etwa einen gehäuften Eßlöffel pro Pflanze in das Gefäß; alle 4 Monate bei stark wachsenden Pflanzen. Der Langzeitdünger kann dazu einfach auf den Blähton gegeben und mit dem Gießwasser eingespühlt werden.
Bei zu weichem Wasser kann es jedoch sinnvoll sein gelegentlich zusätzlich Flüssigdünger zu verwenden, da hier der Ionenaustauscher nicht seine volle Wirkung entfalten kann.
Flüssigdünger für Hydrokultur können Sie übrigens auch für Ihre Erdpflanzen verwenden. Im Gegensatz zu dem Langzeitdünger kann er die schädlichen Salze jedoch nicht binden. Deshalb sollte bei ausschließlicher Verwendung von Flüssigdünger der Blähton alle 3-6 Monate durchgespült und die Nährlösung ersetzt werden.